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Nr. 26: Pius XII.

04.12.2011 · Posted in ALLE TIPPS

Pius XII.

Der Autor dieses wichtigen Buches, John Cornwell, gehört dem Jesus College in Cambridge an. Sein Buch “Wie ein Dieb in der Nacht” über den vatikanischen Bankenskandal wurde in viele Sprachen übersetzt und machte ihn als Vatikanexperten international bekannt.

Cornwells Motivation für das vorliegende Buch war ursprünglich, die Vorwürfe von Gegnern des Katholizismus, Papst Pius XII (Eugenio Pacelli) sei antisemitisch gewesen, zu widerlegen: “Wenn man die ganze Geschichte seines Lebens erzählte, dann würde, davon war ich überzeugt, das Pontifikat Pius XII, und die katholische Kirche am Ende entgegen allen Schmähungen gerechtfertigt dastehen.”
Doch nach intensiver Durchforstung vatikanischer Archive musste er sich bald eingestehen: “Mitte 1997, als ich meine Recherchen beinahe abgeschlossen hatte, befand ich mich innerlich in einem Zustand, den ich nur als moralische Erschütterung bezeichnen kann. Das Material, das ich gesammelt hatte und das mir einen umfassenden Überblick über Pacellis Leben lieferte, führte nicht zur Entlastung, sondern zu einer weitreichenden Anklage.”

Cornwell musste feststellen, dass Pacelli nicht nur ein Judenhasser war, sondern “Im Rahmen seiner langen Diplomatenkarriere war Pacelli für einen Vertrag mit Serbien verantwortlich, der dazu beitrug, jene Spannungen zu verschärfen, die schließlich den 1. Weltkrieg auslösten. 19 Jahre später traf er mit Hitler eine Vereinbarung, die dem ‘Führer’ dabei half, legal zum Diktator zu werden ..”

Eugenio Pacelli wurde am Vorabend des 2. Weltkriegs zum Papst Pius XII ernannt, und letztlich war auch er nur Opfer des machthungrigen Molochs namens Vatikan. “Es ist nicht gut für einen Papst, noch 20 Jahre zu leben. Dies ist eine Anomalie, und sie trägt keine guten Früchte; er wird zu einem Gott, niemand, der ihm widerspricht und begeht Grausamkeiten, ohne es eigentlich zu wollen.”

Wenngleich John Cornwell die geschichtlichen Ereignisee tielweise auch anders beurteilt, so werden in seinem Buch dennoch die meisten von Albertos umstrittenen Aussagen bestätigt.

Obwohl spannend geschrieben, ist dies keine leichte Lektüre. Denn wer kann schon wirklich die ganze, brutale Wahrheit über eine Institution ertragen, die zu allem Überl auch noch als führende Repräsentantin des Christentums angesehen wird? Wer will als bibelgläubiger Nachfolger Jesu Christi die Erkenntnis erlangen, dass er sich von der katholischen Institution distanzieren und sie als nicht-christlich einstufen sowie den Papst als Stellvertreter Gottes ablehnen muss?

Vor dieser Verantwortung hat offensichtlich auch der deutsche Übersetzer des Buches kapituliert, denn wörtlich übersetzt müsste der Buchtitel eigentlich heißen: “Hitlers Papst – die geheime Geschichte von Pius XII” Kürzlich in Assisi hat Papst Joh.-Paul noch zum Ausdruck gebracht, im Namen Gottes dürften keine Kriege geführt werden. Nun, er hat sich nichts vorzuwerfen: Im 20 Jahrhundert haben das Andere für ihn getan, die nun auch noch “seliggesprochen” wurden! Kein wirkliches Zeichen von Sinneswandel.

Inhaltsverzeichnis:

1. Die Pacellis

2. Leben im Verborgenen

3. Päpstliche Machtspiele

4. Nach Deutschland

5. Pacelli und die Weimarer Republik

6. Der glänzende Diplomat

7. Hitler und der deutsche Katholizismus

8. Hitler und Pacelli

9. Das Konkordat in der Praxis

10. Pius XI nimmt Stellung

11. Dunkelheit über Europa

12. Triumph

13. Pacelli, der Papst des Friedens

14. Ein Freund Kroatiens

15. Die Frömmigkeit Pius’ XII

16. Pacelli und der Holocaust

17. Die Juden von Rom

18. Der Retter von Rom

19. Triumphierende Kirche

20. Absolute Macht

21. Pius XII. Redivivus

Debatte über das ‘Schweigen’ und die Seligsprechung.

 

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